Die Entscheidung für ein Backup-Medium habe ich schon getroffen.

Die Software fehlt

Jetzt müssen die Daten nur noch übertragen werden. Auf der UbuntuUser Seite gibt es eine Liste von Tools die ich als Ausgangspunkt verwendete.

Ausgewählt habe ich zwei Tools „sbackup“ und „rsync“. SBackup möchte ich verwenden, um eine Sicherung der System- und Benutzerdaten zu erstellen. Rsync soll Daten unkomprimiert zwischen zwei Datenbeständen abgleichen. Notwendig ist das für Bilder, auf die ich von mehreren Computern aus zugreifen möchte.

Getestet habe ich noch keines der Toools. SBackup ist schon installiert, hat jedoch beim Ausführen einer sofortigen Sicherung keine Reaktionen gezeigt. Nach einem Neustart und etwas warten, wurden jedoch Daten auf das NAS übertragen.

Bin gespannt wie sich das noch entwickelt.

Carpe diem.

Vor kurzen habe ich die Funktion „Favoriten“ entdeckt. Damit können Bilder leicht gekennzeichnet und bei der Betrachtungsfunktion als Gruppe angezeigt werden.

Das ist vorallem nützlich, wenn man nur eine eingeschränkte Auswahl, der auf der Speicherkarte enthaltenen Bilder, herzeigen möchte. Diese Vorauswahl wird jedoch von den bekannten Bilderverwaltungen nicht berücksichtigt und es werden immer alle Bilder übertragen.

Übertragen der gekennzeichneten Bilder

Da ich diese Funktion sehr gut finde und auch oft verwende, wollte ich auch die Möglichkeit haben die gekennzeichneten Bilder auf den Computer zu übertragen. Dazu habe ich ein Ruby-Programm geschrieben das genau diese Aufgabe erfüllt. Ruby ist auf dem Desktop zwar keine stark verbreitete Programmiersprache, kann aber sehr leicht installiert werden. Natürlich bin ich auch an der Programmiersprache interessiert, sonst währe eine GUI-Anwendung für den Anwender komfortabler.

Verwendung und Ruby-Version

Das Tool ist über die Konsole, egal ob Windows oder Linux, zu bedienen. Es werden dabei immer nur die Dateien übertragen, die seit der letzten Übertragung neu markiert wurden. Der Zielordner muss dabei nicht gleich bleiben. Die Namen der bereits übertragenen Files werden in einem lokalem File gespeichert und bei jeder Übertragung abgeglichen.

Der Aufruf sieht wie folgt aus.

ruby CopyNewFavImg ../fileAufFotoaparat.txt /destination

Bei mir ist die Ruby-Version 1.9.1 installiert, von den verwendeten Funktionen sollten alle schon in 1.8.x enthalten gewesen sein. Extra prüfen konnte ich das jedoch nicht.

Download

Das Programm könnt ihr unter dem folgenden Link herunter laden.

PanasonicParser

Ich weise ausdrücklich darauf hin, das es sich hier um mein erstes Ruby-Programm handelt und ich keinerlei Garantie für das Verhalten des Programmes übernehme.

Carpe diem.

Wahnsinn bald ist Ubuntu 10.10 verfügbar und ich habe noch nicht einmal alle Neuerungen von 10.04 ausprobiert.
Bei einer Online Fotobestellung ist mir aber doch etwas aufgefallen, was sich wirklich verbessert hat.

Der Flash-Upload hat ohne Probleme funktioniert.

Daraufhin ging ich ans ausprobieren welche Flash-Anwendungen funktionieren. Als Flash-Anwendungen verstehe ich auch Filme im Flash-Format.

Folgendes hat funktioniert:

  • Blog mit eingebetteten Medien
  • YouTube, war bis auf Aussetzer, bei Sprüngen im Verlauf, in Ordnung
  • Flash-Auswahl und Animationen von Spieleseiten, wie TotalWar und Blizzard waren bedienbar
  • Fileupload bei Online-Fotoausarbeitungsanbietern

Als Browser diente FireFox, in der von Ubuntu bereitgestellten Version. Dazu verwendete ich das Adobe-Flash-Plugin, das beim ersten Aufruf einer Flash-Seite vorgeschlagen wurde.

Carpe diem

Seit dem letzten Eintrag konnte ich noch ein paar Details zu ImageMagick und C# herausfinden.

Verarbeitung im Speicher

Ein Standardfall ist die Bearbeitung von Bilddaten im Speicher. Imagemagick ist aber auf die Konvertierung von Dateien spezialisiert. In einem beiliegenden Visual Basic Script ist zwar ein Beispielscript enthalten wie das funktionieren könnte, dieses liefert jedoch keine befriedigenden Ergebnisse. Mit VisualBasic.Net erzeugt der gleiche Code, einen Fehler wegen Sicherheitsverletzung bei der Umwandlung von Rückgabedatentypen.

Geschwindigkeit der Konvertierung von PDF zu JPG

Die Geschwindigkeit, bei der Konvertierung, ist im Vergleich mit der API von PDF-Tools nicht überzeugend.

Der Vergleich ist aber auch sehr streng, da die Lösungen von PDF-Tools auf PDF-Umwandlung spezialisiert ist und ImageMagick für einen allgemeinen Einsatz ausgelegt ist. ImageMagick verwendet das Tool „GhostScript“ zum laden der PDF-Files, wo wahrscheinlich auch die meiste Zeit verbleibt.

Fazit

Für Lösungen in denen PDF-Files nicht ständig für die Anzeige konvertiert werden müssen, sondern nur einmalig beim Import, ist ImageMagick sicherlich ausreichend.

Wird ImageMagick schon in anderen Bereichen für Bildkonvertierung verwendet, macht es natürlich Sinn es  auch für die PDF Umwandlung zu verwenden.

Diese Einschätzung bezieht sich ausschließlich auf .Net und C#, für andere Programmiersprachen muss das Verhalten sicher extra geprüft werden.

Auf die Lizenz von GhostScript sollte bei der Verwendung ebenfalls geachtet werden, da GPL nur für die nicht kommerzielle Nutzung gedacht ist.

ImageMagick kann auch mit PDF umgehen, in der Standardinstallation aber nicht. Für PDF Konvertierung muss Ghostscript installiert sein.

Eine ziemlich vollständige Liste findet sich direkt auf der unter ImageMagick.

Es wird hier auch beschrieben wie auf mögliche CropBoxen im PDF Rücksicht genommen werden.

To force ImageMagick to use the CropBox or TrimBox rather than the MediaBox, use -define (e.g. -define pdf:use-cropbox=true or -define pdf:use-trimbox=true). Use -density to improve the appearance of your PDF rendering (e.g. -density 300×300).

Für alle die an der Qualität der Umwandlung interessiert sind, sollten unbedingt den „Density“ Wert setzen. 300×300 steht hier für die stardard Druckqualität von 300DPI.

Bei mehrseitigen PDF-Files wird pro Seite ein Bild erstellt, wobei eine fortlaufende Nummer vergeben wird.

Verwendung von C# mit ImageMagic

ImageMagick kann auch in Verbindung mit C# verwendet werden. Auf CodePlex existiert ein Port mit dem Namen „ImageMagickNet“. Mit der Standardinstallation kann aber auch eine COM+ Componente registriert werden.

Das CodePlex Projekt konnte ich nicht erfolgreich einbinden, mit der COM+ Komponente ging das jedoch sehr leicht.

Im Installationsverzeichnis befindet sich das File „ImageMagickObject.dll“, dieses mit dem Befehl

regsvr32 /c /s Pfad\ImageMagickObject.dll

einbinden.

Im C# Code

Im Projekt muss die COM-Komponente als Verweis eingebunden werden. Danach kann auf die DLL direkt zugegriffen werden.

ImageMagickObject.MagickImageClass img = new ImageMagickObject.MagickImageClass();
Object[] convertParam = {@”E:\Projekte\test.pdf”, @”E:\Projekte\test.jpg”};
Object test = img.Convert(ref convertParam);

Die Parameter sind hier die gleichen wie in der Command Line.

Super sie ist da! Sie ist eigentlich sehr klein und sieht nicht schlecht aus, auch wenn sie ihr Dasein ungesehen in einem eigenem Zimmer verbringen wird.

Einrichtung

Positiv ist zu bemerken, dass das NAS sofort im Netzwerk erkannt wurde. Daten sollte man jedoch erst nach Konfiguration des Raid-Systemes auf das Gerät kopieren. Wem das voreingestellt Raid0 nicht passt, kann auch noch Raid1 wählen. Raid1 hat eine hohe Datensicherheit, mit dieser Einstellung werden alle Daten doppet gehalten. Der Speicherplatz wird dadurch auf die Hälfte verkleinert,  da ich das NAS zur Datensicherung benutzen möchte, ist das für mich in Ordnung.

Zur genaueren Einrichtung werde ich später noch ein paar Screenshots veröffentlichen.

Auchtung nicht für das Wohnzimmer geeignet

Aus meinen kurzen Test kann ich sagen, das Gerät ist nicht für den Wohnzimmereinsatz geeignet. Es ist neben meinem PC eindeutig zu hören und sogar etwas lauter. Das wurde auch in einigen Bewertungen schon erwähnt, aber durch eine geschlossene Tür ist nichts mehr zu hören.

Endlich habe ich mir ein Gerät ausgesucht, dass meinen Anforderungen entsprechen könnte. Meine Anforderungen sind, von mehreren PC/Notebooks im Heimnetzwerk gleichzeitig auf meine Daten zugreifen zu können. Das Ergebnis ist die Buffalo Link Station Duo.

Überlegungen

In den Überlegungen ging es zuerst um die grundsätzliche Entscheidung von selber gebauten Fileserver (FS) oder einem fertigen Produkt. Wobei die theoretische Featureübermacht natürlich auf der Seite eines FS liegt, da dieser alle Funktionen eines vollwertigen PC bieten würde. Einen FS selber zu bauen und zu konfigurieren hat leider einen Haken.

Das Problem liegt nicht am Bau, sondern die Software muss auf diese Anforderungen angepasst werden. Die Lösung soll ja nicht nur für den Erbauer verwendbar sein, sondern der Hauptanwender ist wahrscheinlich meine Frau und die möchte von technischen Problemen und Protokollen nichts wissen.

Erforderliche Software

Bei der anzupassenden Software rechne ich mit folgenden Punkten:

  • Raid. Wenn ein Raid nicht optimal Konfiguriert ist, bin ich nicht von einer Datensicherheit überzeugt. Man kann das natürlich testen, aber wer hat schon die Zeit?
  • Remotedesktop. Ist leicht zu lösen, da fast alle Betriebssysteme diese Funktion haben. Bei richtigen Problemen, wie PC startet nicht bis in die grafische Oberfläche, muss man trotzdem mit einem Bildschirm und Tastatur direkt zum Gerät.
  • Netzwerkprotokolle. Sind für mich am schwierigsten, da ich diese noch nie für einen Dauerbetrieb einrichten musste. Ich meine damit speziell telnet oder ssh, ftp und smb.
  • Streaming, Wake on LAN und Wake on Power sind für mich ebenfalls Unbekannte.

Um das alles zu lernen würde ich einiges an Zeit benötigen und die Wahrscheinlichkeit von Fehlerquellen ist ziemlich groß.

NAS Network Attached Storage

Bei einem NAS ist das einfacher, alle Protokolle sind installiert und eine einfache Verwaltung existiert. Fehler bei der Software sind ebenfalls seltener zu erwarten.

NAS Buffalo

Hat für mich durch den Preis, den einfachen physischen Zugriff auf die Festplatten, die angebotenen Protokolle, Streaming, ITunes-Server, die Möglichkeit von Plugins, Printserver, den niedrigen Stromverbrauch und einem automatischen Start, sobald Strom zur Verfügung steht, das Rennen gemacht.

Jetzt heißt es nur noch abwarten bis die LinkStation bei mir ankommt.

Ja, ich hatte Urlaub. Nur war dieser fast ausschließlich mit Kinderpflege und kleinen Unternehmungen ausgefüllt, die man, ohne oder mit einem Kind, als kleinen Spaziergang angesehen hätte.

Trotzdem oder gerade deswegen hat es so gut getan. Durch die Zeit, die ich zu Hause verbrachte und mich mit den „kleinen Dingen“ beschäftigte, fand ich wieder Ruhe und Verständnis für Bereiche, die mir vorher nicht aufgefallen sind.

Aber auch ein paar Projekte die dem Wohnraum Garten zu gute kommen, wie die Terrassenfertigstellung, eine Sitzecke im Garten und die Standortwahl für meine Hängematte, konnten zumindest geplant werden. Die Hängematte habe ich schon, aber sie liegt noch im Abstellraum.

Meinen Blog hat diese Veränderungswut auch gestreift. Der sperrige Name „DevTechBlog“ ist dem Namen „DigitalesUmfeld.at“ gewichen. Weiters habe ich nicht mehr vor eine strenge Trennung zwischen den Themen einzuhalten und vorerst alle Artikel hier zu Posten.

Viel vergnügen beim Lesen.

Ps.: Die alte Domain wird weiter erreichbar sein und die Feeds automatisch umgeleitet.

Das Thema ist ist bei  mir gerade, durch die Geburt meiner zweiten Tochter, in den Vordergrund gerückt. Durch die Ankunft eines neuen Familienmitgliedes geht auch der Wunsch einher, Erinnerungen über diese ganz besondere Zeit zu behalten. In den meisten Fällen erstellt man Fotos oder Filme.

Genauso ist es jetzt bei mir, seit der Geburt wurden schon einige hundert Bilder gemacht und diese müssen jetzt so gespeichert werden, dass sie auch in ein paar Jahren noch leicht zugänglich sind.

Als meine erste Tochter vor ein paar Jahren auf die Welt kam, hatte ich noch eine 4MP Kamera und diese Bilder hatten leicht auf eine CD-ROM platz. Die aktuelle Kamera mit ihren 13MP stellt da ganz andere Anforderungen. Hier wird ein GB nach dem anderen befüllt und CD/DVD-ROM sind dafür nicht praktisch genug, um als Medium bestehen zu können.

Verteilung

Auch gibt es nicht mehr nur ein Gerät auf dem die Bilder bearbeite und betrachtet werden. Dadurch müssen die Bilder auch noch auf die verschiedenen Geräte verteilt werden. Da auch die Benutzung durch unterschiedliche Personen erfolgt, müssen fast immer alle Bilder auf alle Geräte kopiert werden.

Aus diesem Gründen beschäftige ich mich derzeit mit Sicherungen und wie die Daten von mehreren Endgeräten erreicht werden können.

Heimnetzwerk

Meine derzeitige Idee ist ein Heimnetzwerk mit einem File-Server zu erstellen, jedoch sollten sich die Kosten und der Aufwand dafür in Grenzen halten.

Bin schon gespannt was ich dazu finde.

Wer erinnert sich eigentlich noch an die Zip-Disketten, Disketten oder Minidiscs die lange die einzigen Medien waren, auf die Dateien kopiert werden konnten. Meine ersten Datenträger waren Disketten und deren Lebensdauer konnte man wirklich nicht ernst nehmen. Zum Glück hat sich schon einiges getan und man kann schon von einer Geschichte der Speichermedien sprechen.

Optische Datenträger (CD-ROM)

Ein beliebter Weg war/ist, Daten auf optische Datenträger zu verewigen, da die Haltbarkeit als relativ hoch eingestuft wird. Auch war der Preis relativ niedrig, im Verhältnis zu Festplatten ist er jedoch hoch.

Leider haben Datenträger, egal um welchen es sich handelt, einige Nachteile

  • Sie müssen, wenn man sie braucht, vorhanden sein.
  • Ein Lese/Schreibgerät ist Pflicht.
  • Ein Datenträger kann einem nicht mitteilen, ob er defekt ist. Das merkt man leider erst beim ersten Leseversuch.
  • Ist die Datenmenge ungünstig und muss für eine relativ kleine Datenmenge ein neuer Datenträger angefangen werden.

Der letzte Punkt ist zwar nicht unbedingt zwingend, führt aber eher dazu, mit einer Sicherung zu warten bis „es sich auszahlt“.

Lesegeräte

Die Lesegeräte haben ebenfalls schon einige Formate durch gemacht und es ist fraglich ob die ersten selbst erstellten CD’s in einem optischen Lesegerät der Zukunft noch verwendbar sein werden.

Zu unser aller Glück gibt es externe Laufwerke die nicht mehr direkt ins Gehäuse eingebaut werden müssen, dadurch können zumindest einige Hürden noch überwunden werden.

USB und externe Laufwerke

Optische Datenträger würden bei mir, mit der Datenflut durch digitale Bilder und HD-Videos, schon lange nicht mehr ausreichen. Deshalb verwende ich Wechselfestplatten, um meine Daten zu sichern. Festplatten haben genügend Kapazität um mit den aktuellen Datenmengen fertig zu werden. Der Preis und die Übertragungsgeschwindigkeit sind ebenfalls passend.

Nachteile gibt es trotzdem genug:

  • Die Daten müssen auf dem original Datenträger belassen werden, da man sonst keine Redundanz bei den gesicherten Daten hat.
  • Hat man mehrere Geräte, muss die Festplatte ständig umgesteckt werden.
  • Eine Sicherung wird nicht automatisch gemacht.

Beste Lösung für mehrere Geräte ist sicher ein NAS-Gerät, wobei hier ein Netzwerk die Voraussetzung für ein reibungsloses funktionieren ist. In einem derartigen Netzwerk können dann mehreren Geräten gleichzeitig auf die Daten zugreifen. Hat ein NAS auch mehrere Laufwerke können Daten auch alleinig dort abgespeichert werden.

Da in den meisten Fällen das Netzwerk(Internet-Router) immer verfügbar ist, können auch fixe Sicherungen eingeplant werden.

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